Wattwil, 25.02.2026
Medienmitteilung
Die FDP Toggenburg empfiehlt am 8. März alle drei kantonalen Abstimmungsvorlagen zur Annahme: den Landverkauf und -ersatz für WILWEST, die Kantonsstrasse zum See sowie den Neubau der Berufsschule Rapperswil-Jona. Damit setzt sie ein klares Zeichen: Gute, sorgfältig ausgearbeitete Lösungen müssen im ganzen Kanton umgesetzt werden können. Auf nationaler Ebene sagen die Freisinnigen Ja zur Abschaffung der Heiratsstrafe (Individualbesteuerung), Ja zur SRG-Initiative und Nein zur Klima-Schuldenfonds-Initiative.
Am 8. März stimmen die Toggenburgerinnen und Toggenburger über insgesamt sieben Vorlagen auf nationaler und kantonaler Ebene ab. Angesichts der Vielzahl an Themen kann die Übersicht leicht verloren geht.
3x JA zu den kantonalen Vorlagen
Die St.Galler Bevölkerung hat am 30. November mit der Zustimmung zum Interventionszentrum für Zoll und Polizei in St. Margrethen sowie zum Reinraum Buchs zwei wichtige Projekte ermöglicht. Am 8. März stehen nun drei weitere kantonale Zukunftsprojekte zur Abstimmung bereit: Mit der Kantonsstrasse zum See liegt ein sorgfältig geplantes Gesamtprojekt vor, das die massiven Verkehrsprobleme in der Region Rorschach löst. Solche Probleme gibt es im ganzen Kanton. Wo gute Lösungen vorliegen, sollen sie auch umgesetzt werden, damit andere Projekte nicht blockiert werden. Auch WILWEST ist eine solches Projekt. Es schafft Raum für das bestehende und neues Gewerbe, sichert regionale Arbeitsplätze und nutzt den Boden clever. Einstimmig vom Kantonsrat angenommen wurde zudem der Neubau der Berufsschule Rapperswil-Jona. Der Bedarf für diesen Neubau ist unbestritten und wichtig für die Stärkung der Berufslehre.
JA zur Abschaffung der Heiratsstrafe und SRG-Initiative, Nein zum Klimafonds
Auf nationaler Ebene empfiehlt die FDP Toggenburg sowohl ein Ja zur Abschaffung der Heiratsstrafe als auch ein Ja zur SRG-Initiative. Die Heiratsstrafe ist ungerecht und gehört endlich abgeschafft. Die Individualbesteuerung schafft Fairness und beseitigt diese Ungleichbehandlung, wovon 84% aller verheirateten Paare sowie künftige Familien profitieren werden. Hinsichtlich der SRG-Initiative ist die FDP überzeugt, dass ihr wichtiger Service-Public Auftrag auch mit 200 Franken gewährleistet werden kann. Gleichzeitig bringt die Gebührensenkung eine spürbare Entlastung für Haushalte und Gewerbe. Ein Nein empfiehlt die FDP hingegen zur Klima-Schuldenfonds-Initiative. Ohne Mehrwert für das Klima würde sie neue Milliarden-Schulden schaffen und damit direkt den Mittelstand mit höheren Steuern belasten.
Für Rückfragen steht Ihnen die folgende Person gerne zur Verfügung.
- Flurin Schmid, Präsident FDP Toggenburg, flurinschmid@thurweb.ch, 079 722 11 74